Jesus in Italien sichtbar machen

Zum Zeitpunkt des Schreibens lebe und arbeite ich wieder für ein paar Wochen in Italien, was immer ein Privileg ist. Italien; Wir kennen es als traumhaftes Urlaubsziel, die Region um den Lago Maggiore ist aber auch bei Deutschen, Österreichern und Schweizern beliebt. Und das sicher nicht ohne Grund.

Tradition
Über Italien gibt es mehr zu erwähnen als nur das tolle Essen, die sehr freundlichen Menschen, das tolle Wetter oder die wunderschönen Regionen, die das Land zu bieten hat. Ein Viertel der Italiener besucht regelmäßig römisch-katholische Gottesdienste. Vieles hängt mit Tradition zusammen und es wird von Aberglauben gesprochen. Viele Italiener kennen die Botschaft Jesu und die große Botschaft des Evangeliums nicht.

Einziger Christ in einer Schule mit 700 Schülern
Weniger als 1,5 % der Italiener sind protestantisch-evangelikale Christen. Das macht die Position der wenigen evangelisch-protestantischen Kirchen da draußen sehr wichtig. Seit ca. 7 Jahren arbeite ich intensiv mit der Gemeinde Verbania am wunderschönen Lago Maggiore zusammen. Die Pastoren dieser Gemeinde sind gute Freunde geworden. Die Kirche ist weithin bekannt und Kirchgänger fahren manchmal eine Stunde oder länger, um am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen. Oft sind sie die einzigen Christen in ihrem Umfeld und oft sogar die einzigen Christen in ihrer Familie. Es ist auch keine Ausnahme, dass die Jugendlichen der Kirche die einzigen aktiven Christen in einer Schule mit beispielsweise 700 Schülern sind.

Voller Leben und Freudeol
Als Christ kann die Nachfolge Jesu etwas kosten. Nicht, dass diese Kirche in Verbania jetzt vollkommen perfekt wäre, ich könnte einige Punkte erwähnen, die weniger schön sind. Hier ist es nicht anders als in jeder anderen Kirche. Aber obwohl es manchmal alles andere als einfach ist, ist diese Kirche voller Leben, voller Freude, voller Leidenschaft. Als Licht- und Hoffnungsträger für Verbania und Umgebung.

Relevant für die Gesellschaft
Neben einheimischen Italienern finden auch Flüchtlinge und Migranten den Weg in die Kirche. Neben den Sonntagsgottesdiensten trifft sich die Gemeinde unter der Woche in kleinen Gruppen zu Hause. Sie beten regelmäßig um 7 Uhr morgens für eine gewisse Zeit diszipliniert zusammen. Sie laden andere ein und suchen nach Wegen, das Evangelium zu verbreiten, um für die Gesellschaft relevant zu sein.

Brotausgabe am Sonntagabend
Menschen, die Hilfe brauchen, wird so gut wie möglich geholfen. An einem Sonntagabend gingen wir zum Beispiel mit den Pastoren zu einem Bäcker auf der anderen Seite des Sees, um übrig gebliebene Brotlaibe zu holen. Um es dann zu Familien zu bringen, die es sehr gut gebrauchen könnten. Obwohl sie als Seelsorger selbst kein festes Einkommen haben, sind sie immer bereit, für die Bedürfnisse anderer zu sorgen. Ihr Haus ist immer geöffnet und es ist nicht ungewöhnlich, wenn es voller Gäste ist. In den letzten Tagen waren es zum Beispiel Kinder von ukrainischen Flüchtlingen.

Keine Heimatbasis
Die Kirche hat derzeit kein eigenes Gebäude. Am Sonntagmorgen wird ein Raum gemietet, aber das ist teuer und es können hier keine Wochentagsaktivitäten organisiert werden. Es fehlt eine Heimatbasis, obwohl diese so wichtig ist.

Leuchtfeuer und Hoffnung
Kürzlich ergab sich die Gelegenheit, ein Baugrundstück zu kaufen. Diese Gelegenheit wurde mit beiden Händen ergriffen, ein Schritt im Glauben. Der Wunsch ist es, mit einem eigenen Platz ein Leuchtfeuer und Hoffnungsträger in Verbania und der weiteren Region zu sein – noch mehr als jetzt. Ein Ort, an dem Sonntagstreffen abgehalten werden können und wo sich Jung und Alt auch unter der Woche treffen können. Aber auch: ein Ort, um Menschen in Not ein Zuhause zu geben. Ein Ort, um Jesus für Italiener sichtbar zu machen, die ihn noch nicht kennen.

Vergiss die Italiener nicht
Denken Sie an einen Urlaub in Italien? Sie denken an herrlichen Sonnenschein, klare Seen, wunderschöne Berge, eine fantastische Kultur und das beste Essen? Denken Sie also an die Christen in Italien und insbesondere an die Kirche von Verbania. Mit wenigen Menschen haben sie eine große Wirkung. Eine große Verantwortung, Jesus für die Menschen in diesem großartigen Land sichtbar zu machen.

Hans Borghuis

Willst du mehr Informationen? Neem Kontakt über hans@hansborghuis.nl.

Hans Borghuis ist ein christlicher Pastor und Trainer . Er leitet wöchentlich Gottesdienste, überkonfessionell, in den Niederlanden und im Ausland. Hans schult, leitet und coacht auch Kirchen und Organisationen. Er spricht auf Konferenzen und Veranstaltungen, für (Kirchen-)Führer, Studentenvereinigungen, Männer-, Frauen- und Jugendgruppen. Praktisch und pur, aus der Bibel und auf den Alltag ausgerichtet. Hans spricht und trainiert auch regelmäßig außerhalb der Niederlande. Vor allem in Italien, wo er eine besondere Beziehung zur Kirche von Verbania hat. Er hat viel Erfahrung in den Bereichen Gemeindegründung, Gemeindeaufbau,Jugendarbeit und Evangelisation und ist Mitglied von C&MA in den Niederlanden.


Der Kirche von Verbania

Der erste Schritt zum eigenen Ort ist nun getan. Mit Schritt 2 gehen das Grundstück und das Rumpfgebäude in das Eigentum der Gemeinde über. Danach können Sie Schritt für Schritt weiter bauen. Schauen Sie hier für die aktuelle Situation (Niederländisch).

Chiesa New Life Verbania

Chiesa Evangelica New Life Verbania ist eine Kirche mit etwa 100 bis 120 engagierten Menschen. Obwohl die Kirche klein ist, hat sie einen großen Einfluss auf Verbania und die Umgebung.
Lesen Sie mehr über Chiesa New Life Verbania (Niederländisch).

Vergiss die Russen nicht

Ein russischer Freund bittet besorgt und beschämt dringend um Gebet. Für ihren Onkel und seine Familie in der Ukraine. Für ihre Eltern in Russland. "Sie haben Angst." Vergessen wir auch die Russen nicht.
Lesen Sie hier die Kolumne (Englisch).